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Schaub-Lorenz TINY-S

glasscockpit Airspeed mbb_topcounterpanel

ein kleines Kofferradio gebaut von Schaub-Lorenz zwischen 1967 und 1968.  

Empfänger:

Superhet, ZF 458kHz, 5 Kreise AM

Bereiche:

UKW + MW

Transistoren:

9

Typen:

2SA235A, 2SA235C, 2SA350A, 2SA234B, 2SA234C, 2x 2SB75B, 2x 2SB156B

Abmessungen:

190mmx115mmx55mm, ca 0.9 kg

Stromversorung:

4x Mignon LR 6, oder 6VDC Steckernetzteil “Polytron”

 

 

 

 

 

 

 2

weitere Informationen siehe “Radiokatalog Band 1", Ernst Erb, ISBN 3-907007-21-

 

Diese Radios waren, auch durch den ziemlich ungeschirmten Aufbau, kaum störstrahlungsfest und auch nicht besonders selektiv in den Empfangseigenschaften.

Es genügte, wenn die Schwingkreise eine ausreichende Empfindlichkeit aufwiesen, grosse Trennschärfe konnte man nicht erwarten. Dadurch bildet sich aber der typische Mittelwellensound dieser Radios, da neben dem Signal der eingestellten Frequenz auch die Signal benachbarter Kanäle oder starker Sender mitkommen.

TINY-S Baujahr 1968

so wurden Ende der 60ér die Kofferradios gebaut:

Als Leiterplattenmaterial wurde üblicherweise braunes Hartpapier, auch Pertinax genant, verwendet. Die Leiterplatten waren meist einlagig kaschiert, d.h. die Leiterbahnen aus Kupfer waren nur auf einer Seite.

Die Layouts wurden von Hand gezeichnet, es gab noch keine Leiterplatten Layout CAD Programme.  Die Bauteile wurden deshalb rasterlos, mehr oder weniger frei (manchmal auch ziemlich wild ), platziert. Ein gut gemachtes Layout zeichnete sich durch die geringe Anzahl von “Kreuz-und-Quer” Drähten auf der leiterplatte aus. Diesbezüglich hat das TINY-S schon ein sehr  ausgereiftes Leiterplattendesign.

Von smd noch keine Spur, alle Bauteile waren in bedrahteter Ausführung und wurden in “Thru-hole” Technik in die Platine gesteckt. Sehr häufig passten die Gehäuse der Bauteile aus Platzmangel nicht zueinander oder die Lochabstände entsprachen nicht dem Abstand der Drähte eines Bauteiles.

Also wurden in der Fertigung die Bauteile einfach recht krumm reinbestückt und das ganze dann mit billigem Lötzinn verlötet. Die UKW Spulen wurden dann unter sehr  grosszügiger Verwendung von  Wachs festgelegt.

Die Teile kamen damals schon aus Fernost, die Bandfilter sind von Matsushita, die Transistoren von Hitachi.

Durch den  1W -  Ovallautsprecher hat das TINY-S einen sehr schönen Klang mit einer charakteristischen Klangfarbe.

die Radioelektronik de TINY-S

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