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Der Grundig C6200 kam ca. 1975 auf dem Markt. Mit dem C6200 baute Grundig den letzten grossen Mono Radio-Kassettenrecorder der Spitzenklasse mit einem satten Klangbild welches heute noch begeistert.

Der C6200 war ein absoluter Luxus-Radiorecorder mit einem qualitativ sehr hochwertig konstruiertem und  mechanisch sehr stabilen, leise laufenden   Cassettenrecorderteil aus hochwertigen technischen Kunststoffen .

Bei den späteren Stereo-Kassettenrecordern sah man leider wieder die sattsam bekannten Cassettenlaufwerke aus billigen gepressten Blechteilen.  Es begann der langsame Abstieg von Grundig mit qualitativ immer gravierenderen Einsparungen  in und sichtbar an den Produkten. Der Unterschied zur Konsumelektronik aus Fernost wurde immer geringer, auch deshalb weil diese Produkte immer besser wurden in Design und Qualität. Nach dem Verschwinden der grossen Generation der hochwertigen Radiogeräte stand bald die Insolvenz und der einstmals grosse Namens verschwand .

 Bemerkenswert und schon für die damalige Zeit herausragend ist der gesamte mechanische Aufbau des formschönen und zeitlos wirkenden Gehäuses mit den markanten Aluminiumblenden und einem sehr gefälligen, zeitlosem Design.

Auch schaltungstechnisch war der C6200 in durchweg diskreter Schaltungstechnik sehr hochwertig aufgebaut. Das Radioteil besticht durch einen trennscharfen und empfindlichen FM Empfang der Oberklasse.

Der Kurzwellenteil war ebenfals sehr empfindlich und trennscharf, so das ich damals eher zufällig und in Folge mit grossem Eifer mit der Suche nach weit entfernten Radiostationen begann und mit meinem C6200 und einer Langdrahtantenne virtuell rund um die Welt reiste. So wurde ich zum begeisterten Kurzwellenhörer, von Budapest nach Bagdad, von Quito - Equador bis Radio NHK Japan. Gleichaltrige waren beim Fussball oder Disco, ich war auf Reise mit meinem C6200.   Jahre später kaufte ich mir einen Gundig Satellit 3400 der auch sehr leistungsstark und in der Abstimmung wesentlich bequemer war, jedoch empfangstechnisch war der C6200 oft wirklich ebenbürtig. Kein Wunder, diese Geräte waren noch richtig diskret ( also mit einzelnen Bauteilen ) mit Schwingkreisen und Filtern in mehreren Stufen aufgebaut.

In den heutigen Radios dominieren heute die “one-chip wonder”, die funktionieren auch ganz passabel aber es ist nicht mehr die gleiche Qualität des Empfangs und des Klangs. Ganz zu schweigen von den digital komprimierten, nicht verlustfrei arbeitenden DAB MP3 Geschichten. Klingt ok aber es ist so ähnlich wie mit den wasserreichen, geschmacksneutralen berüchtigten Industrietomaten oder den Tomaten vom eigenen Garten, ( in den statt Chemiecocktail und Kunstnährstofflösungen höchstens mal die Katze gekackt hat :-). Schmeckt eben besser.

Diese Grundig Geräte waren noch echte Grundigs, keinerlei Vergleich mit so manchen asiatischem Bililgprodukt, auf dessen armseligen Plastikgehäuse neben ein paar primitivem Plastikknöpfen und einem passenden Display vielleicht noch ein blasser Schriftzug  “Grundig” sich wiederfindet.

Ich zeige hier den Grundig C6200, Seriennummer .......... den mir mein geliebter  Grossvater zum 14. Geburtstag schenkte und auf den ich vollkommen stolz war und bin. Immer noch.

 

 

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